Klarheit - strahlend, klar, transparent, matt, trüb Farbtiefe - blaß, mittel, intensiv Farbton - Grüngelb, Strohgelb, Goldgelb, Bernstein Hellrot, Purpur, Rubin, Ziegelrot, Braunrot Blaßrosa, Hellrosa, Orange, Zwiebelfarbig. Andere Eindrücke-Reflexe, bewegtes Licht, Schlieren, Perlen,...
Reintönigkeit- sauber, dumpf, muffig, unsauber Intensität - verhalten, zart, dezent, ausgeprägt, aufdringlich Entwicklungsstadium- hefig, traubig, gereift, müde, oxidativ Geruchkategorien - fruchtig, blumig, pflanzlich, würzig, erdig, chemisch, holzig => Aromarad. Andere Eindrücke- Reifegrad, Komplexität
Süßegrad -trocken, halbtrocken, halbsüß, süß, picksüß Säure - schal, mild, rassig, spitz, agressiv Tannin - weich, abgerundet, gerbstoffreich, adstringiernd Körper - dünn, schlank, mittelgewichtig, kraftvoll Geschmacksintensität - schwach, mittel, füllig Geschmackskategorien - fruchtig, blumig, pflanzlich, würzig, erdig, chemisch, holzig => Aromarad Alkohol - leicht, mittel, kraftvoll, brandig Abgang - kurz, mittel, lang (ev. mit Aroma)
Qualität - fehlerhaft, schwach, mittelmäßig, gut, außergewöhnlich Reife - unreif, jugendlich, reif, abbauend, abgebaut Alter/Jahrgang Herkunft
Wein ist ein besonders geeignetes Getränk zum Essen. Beide ergänzen sich im idealfall auf das beste. Wein regt den Appetit an, vermag den Geschmack der Speisen anzuheben, schafft eine fröhliche Stimmung und trägt zweifellos viel zur Geselligkeit bei Tisch bei. Das wichtigste Kriterium bei der Auswahl eines Weines zu einem Gericht, ist die eigene Meinung. Es wurden schon unzählige Regeln aufgestellt, die sich zum Teil widersprechen.
Man kann sich jedoch an 4 Grundsatzregeln orientieren:
Die Intensität des Geschmacks muß ausbalanciert sein! Feine und zarte Weine passen auf keinen Fall zu stark gewürzten Speisen. Zu solchen Weinen passen am besten jene Speisen, die einen nicht zu starken Eigengeschmack besitzen. Je schwerer das Essen, desto kräftiger und wuchtiger sollte das Essen sein.
Die Weinabstimmung ist auf Fleisch bzw. Sauce auszurichten! Werden Fleischspeisen ohne einer Sauce gereicht, dann soll der dazu bestimmte Wein auf das Fleisch ausgerichtet sein, darf aber niemals das Essen überdecken. Werden Fleischspeisen mit einer mehr oder weniger dominierenden Sauce serviert, dann sollte der Wein unbedingt zur Sauce passen und nicht auf das Fleisch ausgerichtet sein.
Bei Wein und Speise summieren sich Säure, Salz und Bitterstoffe Im Mund vermag man mit der Zunge nur 4 Geschmacksrichtungen wahrzunehmen. (süß, salzig, sauer, bitter) Säure, Salz und Bitterstoffe in einer Speise und im Wein schaukeln sich gegenseitig auf und verstärken sich. Zu einer solchen Speise passen am besten milde, halbtrockene Weine.
Wein zu Süßspeisen Zucker im Essen und im Wein heben sich gegenseitig auf. Je süßer die Nachspeise desto süßer sollte der Wein gewählt werden.
Problemfälle (besser keine Wein dazu reichen) Suppen, Salate, Speisen mit großen Würzbeilagen, Eiergerichte, Eis, Gerichte mit viel Schokolade.
|